Trotz hoher Auftragsbestände ist das Geschäftsklima deutlich eingetrübt
Das ifo Institut hat bei den freischaffenden Architekten eine Umfrage zum Geschäftsklima generiert. Dabei zeigen die Umfrageergebnisse, dass sich das Geschäftsklima im vierten Quartal 2013 deutlich verschlechtert hat. Einbezogen wurden dafür sowohl die Urteile zur aktuellen Geschäftslage als auch Aussagen zu den Geschäftsaussichten. So bewerten 19% der Architekten deren Lage als „schlecht“ (zuvor 16%) und ebenfalls 19% erwarten eine „eher ungünstige Entwicklung“.
Auftragsbestände für Architekten sind positiv zu bewerten und nehmen leicht zu
Trotzdem mehr Architekten die Lage eher negativ beurteilen, zeigen die Zahlen der Auftragsbestände einen leicht positiven Trend. So lag das Bauvolumen aus neu abgeschlossenen Verträgen im Vergleich zum Vorquartal bei plus 6%. Leichte Unterschiede lassen sich dabei beim Wohnungsbau feststellen. Hier waren die Volumina um 4% kleiner, beim Nichtwohnungsbau jedoch um 18% größer als im zweiten Quartal.
Durchschnittliche Auftragslänge bleibt im Vergleich zum Vorquartal unverändert
Auch hinsichtlich der Auftraggeber ist die Rate positiv. Sowohl bei gewerblichen als auch bei öffentlichen Auftraggebern stieg diese im Gegensatz zum vorigen Quartal leicht an. Kaum eine Veränderung gab es bei der durchschnittlichen Auftragslänge. Die bleibt weiterhin bei 5,9 Monaten pro Auftrag.